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Verehrt' er dem Aeneas, seinem Sohn. 330
Die zu erbeuten, welch ein hoher Sieg!
Kaum hatt' er's ausgeredt, so sprengten schonDie Andern, peitschend ihr Gespann, herbei,
Und laut rief ihn der Sohn Lykaons an:
Verwegner kriegerischer Tydeussohn! 335
Die Spitze meines schnell beschwingten PfeilsBezwang dich nicht. Versuch' es denn mein Spieß!
Er sprach's, und schwung und schoß den langen Speer,Traf des Tydiden Schild, und durchhin fuhrDie ehrne Spitze bis zum Panzerrock. 340
Gleich schrie Lykaons hochberühmter Sohn:
Ha! Tief im Wanst getroffen! Bald ist's aus!Und mir, mir ward der hohe Ruhm zu Theil!
Doch unerschrocken rief der starke Held:
Geirrt! Verfehlt! Ihr aber weicht wohl nicht, 345Bevor nicht Einer wenigstens von euch,
Dahin gestreckt, den grausen KriegesgottMit seinem Blut getränket haben wird.
Er sprach's, und schoß, und Pallas lenkte selbstGerad' aufs Nasenbein am Aug' den Spieß, 350Und durch die weißen Zahne nieder schnittDas scharfe Erz die Zunge vorn ihm ab,
Daß unterm Kinn heraus die Spitze fuhr.
Er fiel vom Wagen und umher erklang
Die schöne Strahlenrüstung über ihm. 355
Die schnellen Rosse schauderten zurück.
Ihm aber drauf erschlaffte Geist und Kraft.
Nun sprang mit Lanz' und Schild Aeneas vor.
Daß die Achäer des Erschlagnen Leib