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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Der schnelle Pfeil zur rechten Schulter ein.

Bald troff am Panzerrock das Blut herab;

Und hoch frohlockend rief Lykaons Sohn:

Wohlauf, ihr Troer! Auf, ihr Reisigen!

Getroffen ist der Feinde Tapferster! 125

Weit tragt er nicht den Pfeil des Todes fort,

So wahr Zeus Sohn aus Lpcicn mich rief!

Also frohlockt' er. Aber Tydeus Sohn,

Den dies Geschoß nicht fällte, trat zurück,

Und an die Reisigen, zum Sthenelus: 130

Geschwind herab, Sohn Kapaneus, und zeuchDies schmerzliche Geschoß der Schulter aus!

Und schnell entsprang dem Wagen Sthenelus,

Und zog den Pfeil, der durch und durch gebohrt,

Der Schulter aus. Viel Bluts entsprudclte 135Dem Kettenpanzer nun. Allein der HeldHub unterdeß also zu beten an:

Vernimm mich, unbezwungne Tochter Zeus!

Stand deine Gunst in heißer MenfchenschlachtJe mir und jemals meinem Vater bei,

So neige sie auch heut, o Gbttinn, mir!

So treib in meinen Lanzenwurf den Mann,

Und laß mich morden ihn, deß Pfeil mich traf,

Der itzt frohlockt, es werde mein GesichtNicht lange jener Sonne Glanz mehr schaun. 145So betet' er. Minervens Ohr vernahm's.

Und sie versah Fuß, Arm und jeglich GliedSofort mit Leichtigkeit; trat zu ihm hin,

Und ruft' ihm die beschwingten Worte zu:

Getrost, mein Diomed, zurück zur Schlacht! 150