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Den scharfen Speer, der Zung' und Zahn zerschnitt.
Er siel zu Grund', und knirscht' in's kalte Erz.
Eurypylus, Evämons Sohn, erschlugHypsenorn, einen Sohn Dolopions,
Der Priester beim Skamander war, und hoch, 95Gleich einem Gott, im Volk geehret ward.
Ihm traf der Sohn Evamons auf der FluchtDie Schulter mit dem scharfen Schwert, und hiebHerab den schweren Arm, der blutig hinZu Boden siel. Das mächtige Geschick 100
Umzog mit Todesnacht sein Angesicht.
So schlugen Die die fürchterlichste Schlacht.
Wer aber Tydeus Sohn sah, wußte nicht,
Ob er Achäer, oder Troer war'.
Er schoß durch's Feld, wie ein empörter Strom, 105Deß Wogensturz die Brücken nieder wirft.
So wie vor ihm die festen Brücken nicht,
Und nicht die Hagen grüner Kämpe stehn;
Wie jach, wann Gottes Regen nieder rauscht,
Er hinschießt, und durch's Thalgesilde fort 110
Den blühnden Fleiß der Pflüger schleift:
Also zerstoben itzt vor Tydeus SohnDer Troer dichte Reihn, und konnten nicht,
So viel auch ihrer standen, widerstehn.
Allein Lykaons hochberühmter Sohn, 115
Als er so toben durch das Schlachtgesild',
Und die Geschwader ihn zerstöben: sah,
Spannt' eilend seinen krummen Bogen auf,
Und traf ihn, als er angestürmet kam.
Gerade durch des Panzers Höhlung fuhr 120