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Dem tapfer» Laodokus ähnlich, mischt'
Jn's Heergetümmel sich, und forschte nachDem göttergleichen Pandarus umher. 110
Sie fand den tapfern hochberühmten SohnLykaons von den Schilden seiner Schaar,
Die ihm gefolgt war von Aesopus Strom,
Umschirmet, stehn. Hart trat sie zu ihm hin,
Und rief ihn mit beschwingten Worten an: 115
Ha! möchtest du mir itzt gehorchen, SohnLykaons, und getrost den schnellsten PfeilAuf Menelaus schießen! Ruhm und DankErwürbe das von allen Troern dir,
Vom königlichen Paris allermeist. 120
Die herrlichsten Geschenke trügest duDavon, sah' er den tapfern MenelausDurch deinen Pfeil auf den betrübten HolzstoßGestreckt. Wohlan! So richte dein Geschoß,
Hin nach dem Siegstolzierenden. Allein 125
Verheiß' auch erst dem großen Bogenschützen,
Apoll aus Lycien, von ErstlingslämmernEin herrlich Hekatomben-Opfer, wannDu heim zur heiligen Zelea kehrst.
So sprach sie, und bethörte seinen Sinn. 130Stracks zog er seinen glatten Bogen vor,
Gemacht vom Horn des Steinbocks, welchen erEinst selbst erlegt. Im Hinterhalt lag er,
Und traf den Bock, als er vom Felsen sprang,
Jn's Herz. Er überschlug sich, stürzend aufDie Klippe. Sechszehn Hand hoch ragten ausDem Haupt die Hörner. Fleißig hatte sie
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