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Der Künstler zubereitet, überall
Fein abgeglättet, und alsdann von Gold
Ein Ohrband jedem Ende umgelegt. 14V
Mit leichter Wendung spannt' ihn Pandarus,
Indem er sich zur Erde nieder bog.
Die wackern Streitgenossen hielten ihmDie Schilde vor, daß sich die kriegerischenAchäer nicht empörten, sondern erst 145
Ihr tapfrer Fürst getroffen möchte sepn.
Nun zieht er von dem Köcher das Verdeck,
Wählt einen neuen wohlbeschwingten Pfeil,
Den fürchterlichsten Schmerzerwecker, aus,
Er richtet vor der Schnur den herben Pfeil, 150Gelobt hierauf dem großen Bogenschützen,
Apoll aus Lycien, von ErstlingslämmernEin herrlich Hekatomben-Opfer, wannEr heim zur heiligen Zelea kehrt.
Drauf ziehet er die Rindersehne, sammt 155
Des Pfeiles Gäblein nach der Brust heran,
Die Schärfe richtet er dem Bogen zu.
Wie rund gespannt der große Bogen ist,
Ertönt der Bogen, schwirrt die Schnur, entschlüpftDer scharf gespitzte Pfeil, und fliegt dahin, 16V
Gelüstend nach dem feindlichen Gewühl.
Doch, Menelaus, dein vergaßen nichtDie seligen Olympier, vor allenZeus kriegerische Tochter Pallas nicht.
Vortretend wandte sie den Todespfeil, 165
Und wehrt ihn ab von deinem Leibe, wieDie Mutter eine Fliege vom Gesicht