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Und nahm zur Hand den großen derben Schild.
Auch deckt' er seine schöne Hcldenstirn 125
Mit einem blank polirten Roßbuschhelm.
Der Roßbusch winkte fürchterlich herab.
Zuletzt ergriff er noch den starken Speer,
Für seine Faust gerecht. So rüsteteDer Kriegesdegen Menelas sich auch. 430
Als hier und dort der Held gewaffnet war,
Schritt Jeglicher mit grimmem Blick hervorJn's Mittelfeld. Entsetzen wandelteDie Rossebandiger von Ilion
Und erzgepanzerten Achäer an, 435
Sie nahten sich einander, hoch ergrimmt,
Die Lanzen schwingend, in dem Kampsbezirk.
Zuerst warf Paris aus den langen Speer,
Und traf auf des Atriden glatten Schild,
Doch drang er nicht hinein. Die Spitze bog 440Sich krumm am starken Blech. Nun aber schwungDer tapfre Menelaus seinen Spieß,
Und fleht' also zu Water Zevs empor:
Nun, Himmelsherrscher, gib mir Rach' an ihm!
Und bändig' ihn, der mich zuerst gereizt, 445
Durch meine Faust! Daß jetzt und immerdarSich Jeder scheue, seinen Gastfreund, derIhm wohlgethan, so zu beleidigen.
Er sprach's, und hob und warf den langen Speer,Und traf des Priamiden glatten Schild. 450
Der rasche Speer fuhr durch den blanken Schild,
Und weiter durch den schönen Panzer hin,
Und riß am Wanst das Leibgewand ihm auf.