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Er sprach's; und tiefes Schweigen herrscht umher, 125Bis drauf der Degen Menelaus begann:
Vernehmt auch mich! Denn meinen Busen drücktDas größte Weh. Nun endlich hoff' ich doch,
Daß Frieden unsre Völker scheiden wird.
Denn Ungemachs genug, durch meine Fehd' 130Und Paris Schuld, ertrugt ihr schon bislang.
Wem das Geschick das Todesloos nun wirft,
Der sterbe hin! Ihr Andern trennt euch stracks!Schafft Lämmer jetzt, ein weißes für die Sonn',
Und für die Erd' ein schwarzes Lamm herbei. 135Ein drittes weihen wir dem Vater Zeus.
Ruft Priam auch heraus, damit er selbstDen Bund bekräftige — denn Priam hatSo manchen falschen schwurvergeßnen Sohn! —
Daß nimmer Uebertretung Zevs Vertrag 140
Entheilige. Auch ist des Jünglings Sinn
Ost wandelbar. Doch schlägt ein Greis mit ein,
Der Zukunft und Vergangenheit erwägt,
Dann trifft sich am ersprießlichsten ein Bund.
Er sprach's, und jeglich Heer erfreute sich, 145Voll Hoffnung naher Ruh' vom schweren Streit.
Man koppelte die Rosse fest in Reihn,
Und stieg herab, und streckte das GewehrJe eins am andern auf den Boden hin.
Kaum mitten innen blieb ein schmaler Raum. 150
Indessen sandte Hektor ungesäumtZwei Künder nach der Stadt, das LämmerpaarHeraus zu schaffen und den PriamusZu rufen. Agamemnon gleichfalls hieß