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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
45
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Olympier erzitterten darob,

Und standen ab. Hieran erinner' ihn,

Und wirf dich nieder, und umschling' sein Knie,Und fleh ihn an, den Troern beizustehn,

Und die Achäer bis an's Meer zurückZu scheuchen, und am Bort der Schiffe nochSie hinzuwürgen; daß sie insgesammtDes Königs halber büßen, und auf daßDer weit gebietende Atrid' alsdannSein Unrecht fühle, daß er einen Mann,

Den Stärksten der Achäer, so entehrt.

Hierauf versetzte Thetis weinend ihm:

O weh, mein Sohn, warum gebar ich dich,

Zu welchem Ungemach ernährt' ich dich!

Ach! daß du zährenlos und ungehärmtBei deinen Schiffen rastetest, da dirNur eine kurze Wallfahrt werden wird!

Zu schnellem Tod, und doch zu größerm Leid,Als irgend wer, bist du ersehn! GewißGebar ich einst zur Unglücksstunde dich!

Doch sieh, ich fahr' empor zum schneeigenOlymp, dies kund dem BlitzeschleudererZu thun. Vielleicht, daß er gcrühret wird.

Du harr' indeß bei deinen Schiffen hier,

Und zürn' auf die Achäer immerfort,

Und ganz enthalte dich des Streits. Denn ZevsIst gestern über'n Ocean zum MahlDer tadellosen ActhiopierGewallt, und alle Götter sind gefolgt.

Am zwölften Tage kehrt er wiederum