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Ergreift! Ich fleh' dich keinesweges, hierNoch meinethalben zu verzieh». Es sindNoch Andre, die mich rächen werden, da;
Vor Allen aber mein Berather Zevs.
Bist du doch so mir der verhaßteste 250
Vor allen gottgepflegten Königen.
Denn immerdar ist deine Wonne Zwist,
Und Fehd', und Schlacht. Wenn du ein Krieger bist,So hat dir's Gott verliehn. Zeuch immer nurMit deinen Schiffen und Gefährten heim. 255
Beherrsche deine Myrmidonier!
Ich achte nicht auf dich und deinen Zorn.
Ich drohe dir sogar: Gleich wie Apoll
Mir Ehryses Tochter nimmt, die ich
Auf meinem Schiffe durch die Meinigen 260
Ihm senden will, so komm' ich und entführ'
Aus deinem Zelt die rosenwangigeBriseis, deinen Preis; daß du erfährst,
Wie mächtiger ich sey, und Jeglichen,
Sich kühn mir gleich zu stellen, schaudere. 265
Er sprach's; und Wuth ergriff Achillen. SeinVerwildert Herz berathschlagt hin und her,
Ob mit gezücktem Schlachtschwert von der Hüft'
Er los auf Agamemnon stürzen und
Ihn morden; oder ob er seinen Grimm 270
Vielmehr itzt stillen, und sein Ungestüm
Bezähmen sollte? Als es so noch stürmt'
In seiner Brust, und er das lange SchwertDer Scheid' entzog, kam Pallas vom Olymp,
Herab gesandt von Juno, die sie Zwei 275