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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Heil hast du nie verkündet, nie gewahrt!

Nun weißagst du den Griechen abermal,

Gott Smintheus send' uns darum dieses Weh,Weil ich die herrlichen Geschenke nichtFür Chryses Tochter nehmen wollte. DennIch nahm' sie lieber mit mir heim, weil sieMir werther selbst, als Klytamnestra ist,

Die eine Jungsrau mir zum Weibe ward.Denn diese weicht ihr nicht am Leibe, nochAn Bildung, noch am Geiste, noch an Kunst.Doch geb' ich sie zurück, wenn's besser ist.

Ich wünsche mehr des Heeres Heil, als seinVerderben. Aber nun bereitet mirStracks einen andern Preis, auf daß ich nichtDer einzig unbelohnte Grieche sey.

Denn solches ziemt sich nicht. Ihr alle steht,Daß meiner itzo eines Andern wird.

Da rief der rasche göttliche Achill:

Du Allerstolzester, Habsüchtigster,

Wie sollen dir itzt die starkmüthigenAchäer einen Preis gewahren? DennGemeine Sachen sind nicht aufbewahrt.

Was wir aus Städten raubten, ist getheilt.Und es geziemt sich nicht, daß nun das VolkDies wiederum zusammen häufe. GibSie doch nur itzt dem Gotte wieder. WirAchäer wollen drei- und vierfach dirSie einst vergelten, so uns Zevs den RaubDer mauerfesten Ilion gewährt.

Hierzu sprach Agamemnon, der Regent:

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