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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
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Zu welchem du empor, o Kolchos flehst,

Wenn du den Griechen Göttersprüch' enthüllst!

Doß, so ich lebe, so mein Auge schout,

Nicht Einer der Achäer ollzumol

Gewoltsom seine Hände gegen dich 130

Empor bei'n hohlen Schiffen heben soll!

Und nenntest du den Agomemnon selbst,

Der doch den Mächtigsten im Heer sich preist.

Nun Hub getrost der heil'ge Seher on:

Nein! Er zürnt nicht um Hekotomben, noch 135

Gelübde; seines Priesters holben, den

Der König schändete, do er nicht los

Die Tochter ließ, und on die Lösung nohm,

Hot dieses Weh Gott Smintheus uns gesondt,

Und wird es förder senden. Denn er wird 140Den schweren Arm vom Tödten eher nichtZurücke ziehn, bis die schworzäugigeEhrpseis er dem Boter, unerkoust,

Uneingelöset, wieder gibt, und die

Geweihte Hckotombe mit ihr schifft > 145

Gen Ehryso. Donn wird er vielleicht versöhnt.

Er sproch's, und setzte sich. Und gleich erstondDer Held und der Regierer weit und breit,

Atrides Agomemnon, unmuthsvoll.

Sein schworzes Herz wor hoch mit Grimm erfüllt; 150Die Augen funkelten den Flommen gleich;

Wild schoß er sie ouf Kolchos, und Hub on:

Prophet des Bösen, nimmer host du mirWos Wonniglichs verkündet! JmmerdorFreut sich dein Herz, mir Bös zu prophezein!

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