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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
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gerüstet wäre. Denn mein Vaterland ist in aller Ab-sicht kalt. Pope wurde in England durch den Homerzum reichen Manne; der Deutsche Ucbersetzcr würde,auf mein Wort! dabei verhungern, wenn er nicht sonstzu leben hätte. Wo ist der Deutsche Fürst, der zurEhre der Deutschen Literatur einen Gelehrten, blosals Gelehrten, einer Belohnung werth hielte? Doch hiervon läßt sich nichts sagen; man predigtdamit denen aus den drei oberen Facultäten ein Aerger-niß und den Deutschen Fürsten eine Thorheit. Ichsage demnach, so lange Deutschland das bleibt, was esbisher war, so lange haben wir keinen guten DeutschenHomer zu erwarten.

2. Ilias.

Erste Rhapsodie*).

Sing', Göttinn, den unsel'gen Groll Achills,

Des Sohnes Peleus, welcher tausend WehAuf die Achäer lud, in's TodtenreichSo vieler Starken tapfre Seelen trieb,

Und ihre Leichen hin, ein Raubmahl, warf 5

Den Hunden und den Aaren allzumal.

*) Die ersten 425 (im Originale 303) Verse dieser Rhap-sodie find aus dem oben angezeigten Bande der KlotzischcnBibliothek mit den spätem Verbesserungen des Uebersctzers aus-genommen. Die letzten 435 (im Originale 308) Verse erschei-nen hier zuerst aus der Handschrift.