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so viel ich sie verstand, einzurichten. Allein ich binentweder zu hartlehrig, um diese Gesetze zu begreifen,oder es muß sehr wenige geben, und auch die wenigenmüssen äußerst unbestimmt seyn. Ich habe gelesen,was hin und wieder davon geschrieben ist; aber mirkommt das Meiste schwankend vor. Nur wenige Ohrensind fähig, hier zu urtheilen. Ich bekenne in diesemPuncte meine äußerste Schwäche. Vielleicht würde derprosaische Uebersetzer nach aller angewandten Mühe er-fahren müssen, daß man seiner mühsamen Prosa nichtmehr Ehre, als jeder Alltags-Prosa widerfahren ließe.Die Meisten würden sich lieber Verse wünschen, daVerse und Gedicht bei Vielen etwas so Unzertrenn-liches sind. Und in der That, diese würden auch beijenen Geheimnissen und bei der Ungewißheit jener Ge-setze immer den Vorzug behalten. Aber, wendet manein, man kann das Original nicht so getreu in Versenwieder liefern; daher wähle man Prose. — Verse wer-den Einen verführen, poetische Blumen zu verstreuen,und von der Einfalt des Originals abzuweichen. —Wie weit sich dieser Abweg vermeiden, und die Treuemit geringen Talenten des Uebersetzers treiben lasse, da-von schmeichele ich mir in meiner kleinen Probe einenBeweis gegeben zu haben. Ich habe mich der äußer-sten Einfalt beflissen, und mich sonderlich gehütet, rau-schende Beiwörter, wovon das Original nichts weiß,einzumischen. Sollte ich's bisweilen des Wohlklangsund des Verses wegen gethan haben, so habe ich dochgesucht, Homerische Beiwörter zu wählen, welche Ho-mer den nämlichen Subjecten, obschon an andern