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feierliche Gebet sdes Greises an die Gottheit; kurz esverdirbt Alles um und neben sich. Denn worin müßtedas Anstößige liegen, wenn Bratspieß getreu über-setzt Ware? In dem Worte, oder in der Sache? Mirdaucht, in der Sache. Wenn nun ein vollkommner undfertiger Kenner einer fremden Sprache ein solcher ist,welcher die Idee dem fremden Ausdrucke gleich unmit-telbar unterschieben kann, ohne nöthig zu haben, sich ihnerst in Gedanken in seine Muttersprache zu übersetzen,so muß ihm diese Bratspieß-Stelle, wenn er sie Grie-chisch liefet, eben so anstößig seyn, als dem DeutschenLeser die Uebersetzung. Wenn hieraus folgt, daß manden Homer wegen solcher Solöcismen nicht übersetzendürft, so folgt wahrhaftig auch, daß man ihn nicht Grie-chisch lesen solle. Wie, wenn aber hier weder Idee nochAusdruck im Griechischen küchenmaßig wären? — solltealsdann kein edleres Wort im Deutschen zu finden seyn?— Ohne Grübeln und ängstliches Nachsinnen ist mireins eingefallen, das alle Würde der Epopee hat, undbesser ausdrückt, als Bratspieß. Fünf-zack! — so edel, als Neptuns Dreizack! — Nunsetze man den lieben Bratspieß wieder in den Küchen-winkel! — Ich könnte mich über diese Materie nochviel weiter ausbreiten, wenn die Enge des Raums mirnicht verböte, mich mehr in das Detail einzulassen.Außer dem habe ich auch noch etwas Weniges von derVersart zu sagen, in welche nach meiner Meinung Ho-mer übersetzt werden muß.
Nun, welches soll sie seyn, die Versart, in welcherHomer für uns das ist, was er für die Griechen war?
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