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2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
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Hund; daher habe ich dieses Wort getrost an einerandern Stelle gebraucht. Oesters kann auch der Schalleines Wortes im Originale den meisten Antheil an demEindrücke haben, den der Geist des Lesers empfangt,und dann muß der Uebersetzer gleichsam den Schallmehr, als die Bedeutung in's Deutsche übertragen.Ein Beispiel nehme ich aus dem 25. Verse der erstenRhapsodie.

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Wenn ich mächtiges Gebot übersetze, so macht diesauf Ohr und Herz nicht den Eindruck, als das Grie-chische Wort; daher setzte ich das donnernde Gebot.

Wenn man die Unmöglichkeit einer HomerischenUebersetzung behauptet, so beruft man sich gemeiniglichauf die dem Homer eigenen Beiwörter, die er Göttern,Helden, Städten, Schiffen, Flüssen und Völkerschaftengibt. Diese geben dem alten Dichter ein ganz eigenesund sonderbares Ansehen.Läßt sie der Uebersetzerweg, so liefert er nur den halben Homer; übersetzt ersie, so wird er lächerlich;" meint Herr Riedel undsein Recensent im dritten Stücke der Klotzischen Biblio-thek. Ich dächte, diese Beiwörter machten einen sehrunbeträchtlichen Theil des Ganzen aus. Ueber dies fügtsie ja selbst Homer nicht immer obigen Subjekten bei.Juno ist ihm nicht an jedem Orte -,xuxch-,er-os, Trornr«,und /-ocsterrs,- Achill nicht immer 7rock«()x^g und ?rock«gloxu's,- das Schiff heißt nicht immer das schnelle, dashohle, das schwarze oder das wohl beruderte Schiff, son-dern auch oft schlechtweg das Schiff. Diese Beiwörterkann ja der Uebersetzer auch nach Belieben setzen und