Druckschrift 
2 (1844) Vermischte Schriften : Bd. 1
Entstehung
Seite
7
Einzelbild herunterladen
 

7

Ornament ok Ilair enrl'ck up, or 8preack beoominAl^:80 ma^ a ^Vriter olioose a natural Alanner vk«xpre88inA Iüm8elk rvliiek vüll alevsv8 Ke in ka8-kiou, ^vitkout alseotinA to korrovv an ociä 80-lownit^ anä unintelliKikle I'omp from tke pa8t^ime8, er kumourinA tke pre8ent k^ kallinA intoit8 alkectatioim^ anä tlw8e 1'kia8v8 rvlüok areKorn to ckie vvitk it."

Der Mann hat völlig recht, wenn es uns um eineSchönheit überhaupt, sie sey, welche sie wolle, zu thunist. Will ich aber eine gewisse Schönheit nach allenihren, auch den kleinsten Eigenschaften kennen lernen,so darf mir der Mahler auch nicht den ihr eigenthüm-lichen Anzug vergessen, wenn er gleich in manchenStücken bizarr seyn sollte. Gesetzt, der Mahler wolltemir den Hektar mahlen, sollte er ihn nackend darstellen? Nackend sieht Deutschland's Herrmann wie derGriechische Hektor aus. Woran soll ich nun den Hek-tar erkennen? Er darf mir also seinen großen Schild,der oben an die Schultern und unten an die Knöchelschlug, er darf mir den Helm, auf dem der Roßbuschwehet, kurz, er darf mir die den Hektar charakterisi-rende Rüstung nicht weglassen. Sehet! dies ist derFall mit dem Homer.

Den Ton des Alterthums nachzuahmen, wird nichtwenig beitragen, wenn man sich der Sprache entwiche-ner Zeiten bedient, welche sich durch eigene Wörterund besondere Zusammensetzung derselben von der unsri-gen oft merklich unterscheidet. Es gibt eine ziemlicheMenge alter Wörter, die theils schon völlig ausgestor-