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Ueber die wechselseitigen Verhältnisse der Philosophie und Theologie : nach kantischen Grundsätzen
Entstehung
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wohlthätigsten Naturanlagen in sich; der Zirkel,in welchem er lebt, bietet ihm mannichfaltigeHülfsmittel an, sein erhaltenes Talent mit leich-ter Anstrengung auszubilden; dadurch würde erfrühzeitig ein brauchbarer Mann; das Feld sei-ner Bearbeitung ließe ihm auch zugleich die ge-legensten Früchte des mannichfaltigen Euren hof-fen ; allein X. lebt izt ohne Sorgen; er ge-nießt Bequemlichkeiten, die ihn für die vernachrläßigte Kultur schadlos halten; er kann andereund wohlfeilere Vergnügen genießen, als solche,die mit Kosten seiner Anstrengung verbunden sind.N. zieht diese. vor, befindet sich wohl dabei,und läßt es nstt der Ausbildung gut seyn.Hier ist subjektive praktische Regel in Ueberein-stimmung der vernachläßigten Kultur mit derNeigung zur Bequemlichkeit. Nun fragt stchsaber, ob diese Maxime auch mit dem Begriffeder Pflicht übereinstimme? oder ob fie zueinem allgemeinen Natnrgesczze könne erhobenwerden? Da möchte ihm doch wohl ein andererSinn anwandeln. Die Natur würde freilichbestehen^ wenn er auch der frommste Müßiggän-ger in den gewählten Bequemlichkeiten bliebe;

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