nach weggeschnittenen Zusäzzen selbst metaphyst-scher wird.
Zwei Fehler müssen bei der unparteiischenAuflösung der gegebenen Frage sorgfältig ver-mieden werden, wenn wir nicht in die vorigenkabprinthe des nnendbaren Streites zurükfallenwollen. Erstens, die Gründe der Auflösung dür-fen nicht außer dem Gebiete der Vernunft aufge-sucht werden. Zweitens, das Gebiet der Ver-nunft darf mit der gelernten Metaphysik nicht dergränzt oder verwechselt werden. In beiden Fäl-len würden wir der Vernunft zu viel oder znwenig znmuthen, und sie aufs neue verkennen. —Nur durch die Kritik der praktischen Vernunft,welche selbst in den nothwendigen Gesezzen desDenkens gegründet ist, kann und muß der Kno-ten zur apodiktischen Gewißheit und zur allgemei-nen Ueberzeugung gelöset werden; nur durch siewird den Nekkercien der Zweifler wie den Aus-schweifungen überspannter Dogmatiker ein Endegemacht. Beide durch mißverstandne Vernunftgeäfte Partheien werden die Waffen nied:rlegen,und sich des bessern Friedens in zurecht gewiese-ner Vernunft erfreuen.
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