Weil ich mir aber bey meinem gegenwärtige»Werke vorgenommen, in das Geschichtliche diesesStoffes nicht einzugehen, so sage ich auch über diehistorische Anmerkung des Anonymen nichts anders,als das : so lange alle diejenigen t es sind freylichgrößten Thrils Protestanten) welche auf die Erzehlungdes Kirchengeschichtschreibers Sokrates (geborenum das I. Chr. 380.) hi», jene Anekdote vondem Paphnutius für wahr halten, die Gründedes Franz A n t. Zaccaria im I Buche,V Hauptst. seiner polemischen HistoriedeS heiligen CälibateS nicht widerlegen,der bekanntlich jene Anekdote als ein Mährchen dar-stellt, so achte ich ihrer nicht.
Der Anonyme schließt die von ihm angeführten,von mir jetzt geprüften Gegenstände mit einigen all-gemeinen Betrachtungen über das Cälibats»Gesetz,und sagt Seite zy oben: „der Kirche bleibt also«ur die Wahl zwischen der Aufhebung ihres Ge-setzes , oder der Duldung aller Uebel, die sich imGefolge der Ehelosigkeit befinden. Die Entscheidungmöchte nicht schwer seyn, welches Uebel als daskleinste geduldet, und welches gehohe» werdensollte/'
Antwort: Sehet, meine Leser, den ewigen Grund-Jrrthum aller Cälibats - Gegner: sie glauben irenö,baß den geheimen Sunden unkeuscher Geistlichen
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