Ii) Es sollte dem Anonymen aus der Kirchen-Zeschlchte und den Zeugnissen der Kirchenvater besser-bekannt seyn, als mir, daß die vielen heiligen Bi-schöfe, Priester und Diakone der ersten Zeiten in de rLateinischen Kirche entweder unverehelichtzu den heiligen Weihen gekommen und so verblieben,oder nach dem Empfange derselben auf Lcbenlangzur Enthaltung von ihren Frauen, verpflichtet waren,tloich. 8. Ilioroir. inlv. lovi».; ot Opist. Zc>.kog. ncl Oammncb.)
v) Die Eälibatsfreunde verdammen keine verhei-,ratheten Leute als Unreine; sie führen mit der ka-tholischen Kirche nur die Lehre des heiligen Geistes,ausgesprochen durch den Apostel Paulus, in demMunde.
ä) Der von Begierden gequälte, aber durch diesiegreiche Gnade Chnsti, durch Gebet!, und Fastenund Arbeit und himmlischen Sinn seine Begierdenbesiegende Priester ist wahrhaftig würdiger das Opfervor dem Heiligsten niederzulegen, als der übrigenstugendhafte Gatte, in dessen Phantasie noch die Bil-der genossener Lüste schweben, und dem jetzt dieleiseste, aber doch hörbare Stimme des Gewissensvielleicht Vorwürfe macht. — Ich bitte auf § III.In. a, b, c-, zurück zu sehen.
«) Soll aber die Seele des Gatten „ruhig, ge,sammelt und gerührt" styn, wie der Anonyme sich