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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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rmst die Nachwelt unglaublich finden. Haben diedeutschen Fürsten die Kirchengüter nicht von ebendem Manne (Napoleon Bonaparte) er-halten , den sie öffentlich verabscheuen, und zwaraus den schändlichsten, der ganzen Welt bekannrenBewegungsgründen ? Wenn sie bey dieser Betrac!'-tnng dieselben dennoch für ihr rechtmäßiges Eigen-thum ansehen, und nach Willkuhr damit schaltenkönnen, dann mögen sie sehen , wie sie es einst vordem höchsten Regenten verantworten wollen."Schließen wir, meine Leser! und sprechen wir:Gott der Allmächtige bewahre die Kirche und dieStaaten, das Cälibatsgesetz zu berühren, so langeder gegenwärtige Zustand der Beneficien und derKirchengüter, besonders in Oeutschland, fortdauert!

Endlich sagt AnonymuS S. 36. Nro. Z. so:,,Der Begriff einer gewissen körperlichen Reinigkcit,die den heiligen Verrichtungen des Pricsterthums an-gemessen scheint, widerstrebt dem Geiste des Urchri-flenthums. Man spricht dadurch über so viele Bi-schöfe und Priester, die in den ersten Zeiten die Tu-genden des Gatten mit jenen des Seelenhirten ver-einigten, ein sehr vermessenes Urtheil ; man verdammtdie frommen Priester der Griechischen Kirche, undso viele Laien, deren Frömmigkeit oft reiner ist, alsjene der unverheirathetcu Geistliche». Sollte einPriester stäts mit Temperament, Neigungen und