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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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3 . Daß der Hausvater sich in Anschaffung derBücher abtbdte;

4. Daß er keine jährliche Erhohlnngsreise , dieüber 10 Stunden weit gehet, unternehme.

Weh aber diesem Hausvater, wenn er diezwky ersten Bedingungen nicht haben kann, unddie zwey letzten nicht beobachte» will! Weh ihm,wenn die Zahl seiner Kinder auf 8 bis »0 anwachst! Weh ihm, wenn direkte und indirekte Steuernden zehnten Theil seines Einkommens fressen!Weh ihm, wenn er Soldaten zur Einquartierungkriegt! Weh ihm, wenn er 'mehrere Fehljahre,wenn Theurung über das Land kommt! Werwird mir sagen, ich hätte die Einnahme zu hoch an-gesetzt , und ich forderte allzu vvrtheilhafte Bedin-gungen? Wer wild dieses sagen? Die eben so un-erfah reuen als lieblosen Reichen sindes, die, da sie keine Noth kennen, nicht wissen,mit welcher Noth der gemeine Mann, ins besondereder schlecht besoldete Geistliche, Civilbeamte, Schul-Lehrer und gemeine Bürger sich durchwinden muß.

Iweyte Frage: wie viele geistliche Pfründengiebt es in unserer Nähe, deren jährlicherreiner Ertrag nicht unter tausend Gulden ist?deren Besitzer steuerfrei) sind, welche Befreyung derHerr Pfarrer Hube r Seite ZZ mit Recht und frey-müthig fordert, indem jeder Arbeiter seines g a»-