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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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sichet Herr Werkmeister „eine der Jesuitische» nachallen Theilen ganz entgegen gesetzte Erzichmig, unddie durch Lectüre der erhabensten und gefühlvollstenDichter" (welche sogar ein Campe „Unzuchtprcdigernenntj früh geweckte Geschlechtsliebe - — ! — >wenn (sagt Herr Werkmeister) die Fürsten durchAufklärung ,,Neigungen als unschädlich und edel er-klärten, und durch ein ausdrückliches Dcrboth" (ge-geben Carlsruhe, >8ten Sept. 1818) „die unschul-dige Befriedigung dieser Neigungen unmöglich mach-ten-" U. s- f- — Würden (sage ich) die Gegnermit dergleichen Sachen aufgezogen kommen: verehr-te Leser! Gesetze, Recht und Ordnung respektierendeMänner! so weiß ich, wie Sie sich bcy dieserSprache des Aberwitzes benehmen würden. — Soll-ten aber jene bey besserer Besonnenheit gestehen,der Staat habe allerdings Recht, den Cälibar ge-wissen Classcn seiner Unterthanen zur Pflicht zumachen, und ihn als eonüiuonom sino nun nonan diese und jene Gattung des gemeinen Dienstesanznknüpfen, warum sprechen sie denn dieses Rechtder Kirche Christi in ihrer Sphäre ab?

Besonders Sie, hochwürdiger Herr Pfarrer Hu-ber ! der Sie in Ihrem Religivns - Handbuche .II B- S. 848 oben sagen: „Vorzüglich unterwer-fen sich gute Pfarrkinder den geistliche» Einrichtun-gen mit größter Bereitwilligkeit, wen» sie vo»