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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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suche» , um ihre Leide,, zu milder»! Wie viele sindin den vergangenen Jahren des grausamen Franzssi-sehen Krieges, in den jüngsten Drangsalen der all-gemeinen Thcurnng und Hungersnoth; dann bcyden weit verbreiteren ansteckenden Krankheiten, frem-der Dürftigkeit und Noth mit den Einkünften ihrerPfründen, bis zur eigenen Verarmung beygesprun-gen, und haben selbst ihr Leben zum Dienste sovieler von ihren Verwandten und Freunden verlasse-nen Elenden anfgcopfert, indessen jene aus Furchtvon eben dem Uebel ergriffen zu werden, sich zu-rück zogen. *) — Und diese Männer voll evanzeli-

*) Während dem ich dieses schreibe, fugt es die Vor-sehung, daß der ungenannte, mir aber wohl bekannte,vcrehrungswürdige Verfasser der bcy Anich in Luzernjüngst heraus gegebenen kleinen Schrift,,über den ehe-losen Stand der katholischen Geistlichen" diese Schriftmir gütig zuschickt, aus welcher ich folgende hierher ge-hörige Stelle ausschrciben will: „Erst kürzlich starbein junger Pfarrer in einem benachbarten Canton (HerrSchwärzmann, Pfarrer zu Unterägeri im EautouZug.) Im vorigen Jahre opferte er einen guten Theilseines Vermögens auf, um die Armen seiner Pfatteyzu erhalten; letzthin opferte er sein Leben, da er beyansteckenden Krankheiten seinen Schafen als wahrerHirt beysprang. Hätte er das gethan? — hätte eres thun kennen, wenn er §ra» und Kinder gehabt