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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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per, oder in der Folge so gewordener Kinder? durchdie Marter bey dem Anblicke ungerathener oder aus-arrender Kinder? durch die Sorgen und Kümmer-nisse bey dem Eintritt und Aufenthalt der Söhne inLen Schulen, besonders wenn sie die gefährlichenHochschulen besuchen müssenIch erliegeunter der Betrachtung aller zahl - und namenlosenBitterkeiten, womit der Ehestand denjenigen straft,der in der Hoffnung das Ideal von Seligkeit zuerreichen, das der gemeine Haufe und alle Un-erfahrenen sich vormahlten, in denselben ge-treten ist.

Habe ich hier der Kreuze des Ehestandes vieleanfgezehlt, so wisset. Unerfahrene! daß eS wederdie Hälfte, noch die ärgste Gattung derselben ist.Nicht die Hälfte, weil ich diejenigen, die ein küm-merliches Auskommen und Kinder über den Halsziehen, nur obenhin berührt habe, und weil dieseKreuze, in dem geraden Verhältnisse mit der zuneh-menden Familie ins uuzehlige sich vermehren. —Und nicht die ärgste Gattung, weil man um alleitdieser Kreuze willen den Ehestand noch nicht eineHblle zu nennen pflegt, wohl aber dann, wenktein guter Mann in dem gefährlichen Glückshafeitder Frauen-Wahl ein böses Los gezogen. Menynun derselbe, getäuscht durch die Reize der weib-lichen Gestalt und die dem Weibe eigene Verfiel-