sich zu einem der bcvden Stände, dem geistlichenoder weltlichen, entschließen mnßre, las er einst indem Evangelio Matthäi, y, —38. die Worte:„als er die M>'nge des Volkes sah, wurde er biszur Erbarmung über sie bewegt; denn sie schmachte-ten und irrten umher wie Schafe ohne Hirten; dannsprach er zu seinen Jüngern: groß ist die Ernte,aber der Arbeiter sind wenig. Darum bittet denHerrn deö Erntefeldcs, daß er Arbeiter sende znseiner Ernte. — Jetzt umflossen Thränen des Mit-leides seine Augen, deö Mitleides mit Jesu, undder ohne treue Hirten schmachtenden Heerde Jesu,und er Hub mit gen Himmel gerichtetem Blicke undgefaltenen Händen also an: „Gottes Sohn! der dnkamst zu suchen und selig zu machen, was verlorenwar! nimm mich auf unter die Zahl der Arbeiter indeiner Ernte. Sende du mich; gern will ich dirNachfolgen, gern mit Petrus und deinen heiligenAposteln alles verlassen um deines Namenswillen; fassen will ich jenes Wort, das der Weltein: Thw'heit ist, mich selbst zn verschneiden um desHimmelreiches willen. Ungetheilt, und heilig anLeib und Geiste will ich sorgen für deine Sache,sorgen, wie ich dir, nur dir, gefallen mdge. Niewirst du mich über meine Kräfte versuchen lassen.V,rmag ich gleich nichts ohne dich, so vermagich alles mit dir, der du die Schwachen stärkest.
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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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