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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
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folgte die erste Kirche, die spätere hingegen verfugt«gerade das Gegentheil. Wo ruht nun(setzt derHerr Pfarrer hinzu)" der Geist de- Paulus ?" Beysolchen Schlüssen ist eS schwer, kaltblütig zu bleibeiw

Ich berief mich oben H II. Nro. 3. auf Millio-nen Veyfpiele enthaltsamer Menschen. Hierauf ant-worten die Gegner:niemand weiß das geheime Lebender Ehrlosen; darum kannst du mit deinen Bey-spielen nicht sehr groß lhun."

Und ihnen antwortet, ». der heilige Hieronymus(sclv. ViZilsnt.) : Isti Iiominer, nulli cseiibi crc-elentes puclieiriam , ostcuäunr, guan» ssncte vivsnt,c;ui ruulc de omnikrus suspicantuc. 2 . die heiligeSchrift (Pred. » 0 , 3.): Ltultus, cum ipsc insipicnssit , omnes stultog sestimst. Z. Seneca: kessi-muiu in so vitiurn est, e;ui in iel, c;noä insanit,ceteros putLt kurooe.

Schließen wir diese Betrachtung ( über die mo-ralische Möglichkeit der Enthaltung) mit diesen zweyWorten:

Entweder ist die Nachfolge Christi und seinerHeiligen (denn Nachfolge heiliger Menschen ist Nach-folge Christi, (»Kor- ii, >-) unser tägliches undangelegenstes Geschäft;

" Oder ist cs nicht.

Im ersten Falle wird keusche Enthaltsamkeituns möglich, und mit der zunehmenden Gnade nn-