Geboth, wie wie aus i Kor. -7, 25. wissen. Weraber hieraus schließen wollre, Christus habe dasselbefür die Lehrer und Hircen seiner Kirche auch nichteingeführt wissen wollen, wie der Herr Pfarrer Huberzu schließen scheint, der wurde einen Schluß ausder Lust greifen, indem sein Vordersatz: „ alles ,waS Christus nicht selbst geboth, wollte er auch zukeinen Zeiten gebothcu wissen, ' augenscheinlich eineder unverständigsten Behauptungen wäre, über dieich auch jungen Theologen und Canoiiisten kein Wortweiter zu sagen nöthig finde.
Also kein Geboth des kirchlichen Calibatesvon dem Herrn! ob er aber nie, vorzüglich in denvierzig Tagen nach seiner Auferstehung/ da er mitden Eilsen über das Reich Gottes sprach, (Ap. Gesch.1, 3 .) ihnen eine Art von Rath ercheilt, auf diesenGegenstand aufmerksam zu seyn, und bcylanfi'g mitfolgenden Worten mochte zu ihnen gesprochen haben:„Erinnert euch stats an das Wort, das ihr einstvon mir gehört: Selig sind jene, die reinen Herzenssind; denn hohe anschanende Erkenntniß göttlicherDinge wird ihnen gegeben werden! Selig die umdes Himmelreiches willen von der ehelichen Verbin-dung sich enthalten! ihr habet gehört, daß ich den-selben hundertfältige Vergeltung in diesem Leben,und in jenem ewige Glückseligkeit verheißen habe.Nie werde ich ermangeln, Sinn und Kraft für