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Die erheblichsten Gründe für und gegen das katholisch-kirchliche Cälibatsgesetz : zu nochmaliger Prüfung dargelegt
Entstehung
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rin, der irgend wo im Emil bekennt, und sich nichtfürchtet, daß die Erfahrnng gegen ihn zeugen werde(ss ne crulns zras de tue deinenii. I'exzieulenee),er glaube fest, daß, wenn von einem Menschen,von der Wiege an, alles entfernt werden könnte,was den Geschlechtstrieb wecken und reizen kann,derselbe mit ach zig Jahren als Jnngfran sterbenwürde. Wenn Rousseau unter dem Worte allesauch noch eine stark nährende und erhitzende Kost,ein heißes Klima, und andere den Geschlerbtttricbweckende Ursachen, die unsere neuen, um die Mensch-heit verdienten Pädagogen anfgezehlt, sich gedachthat, mag er ziemlich Recht haben. Aber welchesVolk auf Erden, welcher einzelne Mensch ,lebt in diesem glücklichen Anstande? Ach! weder dercivilisierte, noch der wilde! Daher, weil alles inder Welt, von unscrer zartesten Jugend an, aufunsere glückliche Unwissenheit, (wie sie Rousseaunennt) aus unsre Unschuld, los stürmt, daher ent-stehet das Schwer? einer nie Versehrten Keuschheit, sodaß, wenn auch die neun und neunzig andern Feindeunsrer Sittlichkeit und Tugend uns nicht umlager-ten, dieser einzige Feind uns schon berechtigte mitHiob anSzurnfen:ein Krieg ist des Menschen Lebe»auf Erden ! "

Schwer ist demnach die Tugend der Enthalt-samkeit; aber doch myralisch möglich; möglich, aber