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in den Ehestand treten, wird vielmehr, um sich indem Besitze der oben genannten, uns unaussprech-lich beglückenden Güter, deren überaus großer Werthnur nach ihrem Verluste ganz erkannt und empfun-den wird, fest zu erhalten, im Gefühle der mensch-lichen Schwache und in demürhigem Mißtrauenauf sich selbst, bis an das Ende seines Lebens zudem Herrn seinem Gott um die Gabe flehen, zufassen jenes Wort, das nicht alle fassen.
In der von mir voegetragcnen Lehre derAerzre liegen auch schon, wie man sieht, Beweis-gründe aus der Erfahrung; denn diese beyd.n Be-weiognellen bestätigen sich gegenseitig. Ins besondereaber dienen als bloße Erfahrungs-Belege zur Be-stätigung der physiologischen Möglichkeit einer be-stand: en Enthaltung die vielen tausende gesunder,kräftiger und alt gewordener Menschen beydcrlcy Ge-schlechtes, von denen wir entweder aus der Ge-schichte wissen, oder es mit unfern Augen sahen undsehen, daß sie unverehelicht geblieben, und nochsind; bcy welcher Beobachtung wir denn auch nochauf ihr keusches Leben schließen muffen, weil dieUnkeuschheit (das ich hier nicht werde beweisen dür-fen) ftüher oder später den Menschen zu Grunderichtet.
Es ist aber dieser Punct, wie tausend zur Dia-tik gehörende Lehren, etwas schwer zu behandeln,