XI.VI
III. Die Enthaltung erleichtert dem Nach-folger Christi das Emporstreben zu seinem höchstenZwecke, der Heiligkeit.
IV. Die Verpflichtung zur Heiligkeit istin dem geistlichen Stande größer, als in demLaienstande.
V. Der Calibat ist der Würde des Geist-lichen, und der Menge und Wichtigkeit seinerGeschäfte und Arbeiten weit angemessener alsder Ehestand.
VI. Es kann weder aus dem natürlichen,noch aus dem göttlich positiven Rechte eine ohneAusnahme allgemeine Verbindlichkeit zu heira-theu erwiesen werden.
VII. Der kirchliche Cälibat thut weder demPatriotismus, noch der Bevölkerung den minde-sten Eintrag.
VIII. Der Ehestand, wie ihn seine vor-sehliche Lobredner schildern, existiert auf Erdennicht. Doch gesetzt auch, er existierte, so, daßeö sehr wahrscheinlich wäre, man könnte seines