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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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das über sechs Stunden dauernde jammer-volle Hangen des ganzen Gewichts des Kör-pers an denselben, eine Menge Sehnen,Muskelfasern, Bänder, Blutgefäße, Ner-ven und Knochen verwundet, entblößt,gereizt, gespannt, gedrückt und gequetschtwurden; der große Blutverlust, das heißeClima von Palästina, die nothwendig unter-drückte Ausdünstung bey gänzlich entblößtemKörper in der höchst empfindlichen Nacht-kälte — denn eö war so kalt, daß dieGcrichtSdicuer und Bedienten deö Oberprie-sters wegen der empfindlichen Kälte einFeuer angelegt hatten, um sich zu erwär-men, Johannes XVIII. lg —, die Bey-sehung in eine kalte, in Felsen gehaueneHöhle, bloß in feine Leinewand gehüllt, —Matthäus XXVII. 5Y-60- — erheben dieseVermuthung bis aus den höchsten Grad derGewißheit, und wenn auch sonst keine To-dcsursachen auf ihn gewirkt hätten, so wäredieser Todtenkrampf für sich allein schon hin-reichend, seine Lebenöflamme auf immerauszulöschen.

Vorher habe ich schon angeführt, daßHippocrateö die Zuckungen, welche sichzu Wunden gesellen, für tödrlich erklärte.Aretäuö der Cappadocier, einer der treff-lichsten Aerzte des Alterthums, welcher