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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
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Ferner sind sehr empfindliche und reiz,bare Personen diesen ahnungsvollen Erschei-nungen am meisten unterworfen. DerselbeRichter sagt desfalls, nachdem er die ge.wöhnlichen und ungewöhnlichen Zufälle beyWunden beschrieben hat: der fürchterlichsteunter diesen Zufällen sind der Kinnbacken-krampf und die Erstarrung. Am gewöhn-lichsten entstehen diese Zufälle bey Wundensehr empfindlicher Theile und bey sehr em-pfindlichen Kranken^). Das nämliche be-hauptet der gelehrte deutsche Uebersetzer derchirurgischen Werke von Bell, der Profes-sor Ernst Benjam. Hebenstreit ^).

Wenn man alle diese Umstände kunstge.mäß erwägt, so muß man es für ein Wun-der halten, wenn zu Jesus so schrecklichenWunden nicht der Starr- und Kinnbacken,krampf hinzugekommen wären.

Sein zart gebauter, sehr empfindlicherKörper, die in ihm erregten traurigenGemüthsbewcgnngen, die vier gestochenenund gerissenen Wunden an allen Extremitä-ten, wo nothwendig nicht allein durch diedurchgeschlagenen Nägel, sondern auch durch

eine kranke Frau, nur mit den größten Ga-ben Opium rettete.

Ir) A. a. L. S. 2Z8.l) Bell a. a. O. S. SO-52.