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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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gende Kreuzigung, welche nur wüthendeUngeheuer, gefühllose Tyrannen und Pei-niger der Menschen erfinden konnten, umdie Opfer ihres verwilderten Herzens langsamzu Tode zu foltern. Was find dagegen dieFolter, der Giftbecher/ welchen Socrateölrineken mußte/ das Eröffnen der Ader»/wodurch Nero seinen lehrer Scucca töd-tete, die Erdrosselung, das Enthaupten undRädern!

Rohen römischen Soldaten, denen durchunaufhörliche Kriege und Würgen allesmenschliche Gefühl abgestorben war, warddas Henkeramt aufgetragen. Weil sie ihnschon bey der Geisselung so bübisch und zü-gellos mißhandelt hatten; so laßt sich leichtdenken, wie tyrannisch und brutal sie beydem lehten Nachrichterwerke mit ihm ver-fahren seyn werden; da die erbosten, sieg-prangenden Priester sicher nicht unterlassenhaben werden, sie bey der von ihnen fre-velhaft angezettelten Mordthat noch mehranzureizen und zu ermuthigen.

Die Evangelisten haben sehr wahrschein-lich dies Verfahren absichtlich verschwiegen,um das Zartgefühl von Tausenden begeisterterAnbeter des Hochheiligen, welche ihm zuder Zeit/ wie sie schrieben/ schon, als deingrößten Kleinnode ihrer Seelen, anhien-