der edelsten, größten und uneigennützigstenThaten, von seinen Freunden verlassen undverrarhen, von seinen Mitbürgern und Zeit-genossen verkannt, verhöhnt, init dem schnö-desten Undank belohnt, entehrt, lind endlich,nm das Maas; voll zu machen, zu demschmachvollsten und schmerzhaftesten Todverdammt zu werden! Ein Wunder ist es,wenn ein so teufiisch mißhandelter Sterbli-cher nicht plötzlich der Sichel des Todeserliegt.
Nichts ist schändlicher als Undank, undkeine Beleidigung entrüstet und verwundetein zartes Gemüth stärker, als dieses satani-sche Lasier, keins verräth mehr ein unheilbarverdorbenes Herz. Publius Syruö sagtdaher ganz der Wahrheit gemäß: "UixerisinnliLcUcM cuiienu, enru Uoininour inZrnlerm.«Uxew's °)." Man kann daher als eine ans-gemachte Wahrheit «»nehmen, daß ZesuSLebenskräfte, als er nach Golgatha geführtwurde, durch körperliche und geistige An-strengungen und Leiden, beynahe bis zumTode erschöpft waren.
Und jetzt erwartete ihn endlich noch diegrößte aller Martern, die Schauder erre-
s) Mimi, angchangt an pliaecUn l'adulosasLo^lea!-. p- 140. ILchoult 1784.