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Einleuchtende medizinisch-philosophische Beweise, daß Jesus Christus, nach der an ihm vollzogenen Kreuzigung, nicht von einer Todähnlichen Ohnmacht befallengewesen, sondern wahrhaft gestorben u. darauf von den Todten wieder auferstanden sey : allen Verehrern des wahren Christenthums zugeeignet
Entstehung
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der edelsten, größten und uneigennützigstenThaten, von seinen Freunden verlassen undverrarhen, von seinen Mitbürgern und Zeit-genossen verkannt, verhöhnt, init dem schnö-desten Undank belohnt, entehrt, lind endlich,nm das Maas; voll zu machen, zu demschmachvollsten und schmerzhaftesten Todverdammt zu werden! Ein Wunder ist es,wenn ein so teufiisch mißhandelter Sterbli-cher nicht plötzlich der Sichel des Todeserliegt.

Nichts ist schändlicher als Undank, undkeine Beleidigung entrüstet und verwundetein zartes Gemüth stärker, als dieses satani-sche Lasier, keins verräth mehr ein unheilbarverdorbenes Herz. Publius Syruö sagtdaher ganz der Wahrheit gemäß: "UixerisinnliLcUcM cuiienu, enru Uoininour inZrnlerm.«Uxew's °)." Man kann daher als eine ans-gemachte Wahrheit «»nehmen, daß ZesuSLebenskräfte, als er nach Golgatha geführtwurde, durch körperliche und geistige An-strengungen und Leiden, beynahe bis zumTode erschöpft waren.

Und jetzt erwartete ihn endlich noch diegrößte aller Martern, die Schauder erre-

s) Mimi, angchangt an pliaecUn l'adulosasLo^lea!-. p- 140. ILchoult 1784.