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Stelle zu vertreten. Allein Privatpersonen kön-nen noch nichts ausrichten. Möchte sich dochein Großer, ein Landcöregent der leidenden Kir-che annehmen, möchte er eine Akademie errich-ten, und unter seinen Schuß nehmen! Wie könn-te wohl eine geringe Summa Geldes, die dazuerfoderl würde, besser, menschenfreundlicher, wür-diger angewendet werden, als zur Aufnahme desReiches Jesu?
rü. Alan erlaube mir, in meiner süßenSchwärmerey weiter fortzuträumen, und michan die erhabene Stelle dieses Freundes der Reli-gion selbst zu sehen. Meine Akademie müßteaus sehr wenigen, aber auch sehr geschickten Theo-logen bestehen, die sich wöchentlich einmal ver-sammelten, und berathschlagten. Das Resultatihrer Bemühungen würde hernach auch an dieübrigen im Lande zerstreueten Glieder überschrie-ben, und ihr Gutachten darüber abgefedert. Eswäre eben nicht nothwendig, dazu besondre Theo-logen zu besolden. Die ordentlichen Lehrer könn-ten dazu gebrauchet werden. Es würde aberdoch sehr gut seyn, wenn einer oder der andereals Teufelsadvocat bey der Versammlung ge-brauchet würde, der die Beweise auf allen mög-lichen Seiten anzugreifen trachten könnte. Nursollen alle Streitigkeiten schriftlich, nicht münd-lich geführt werden. Und das ist lediglich noth-wendig. Diese Stelle gäbe ich dem Unions-Professor.
17. Eben