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Der erste Schritt zur künftigen Vereinigung der katholischen und der evangelischen Kirche
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ranern umzugehen. Dumm sind sie nicht, liebeGlaubensbrüder! wahrhaftig nicht dumm, undich will zur Ehre unsrer Religion gebethen haben,daß doch diejenigen, die keine protestantischeSchriften lesen, eine bessere Meynung von ihnenschöpfen. Es ist doch gar zu schändlich, wennLeute, die oft außer ihrem Katechismus, ihremBrevier, und einem Asteten und Prediger garnichts gelesen haben, so im verächtlichen Tonevon ihnen sprechen. Hindern sie aber Vorurchei-le, unsre Beweisgründe einzusehen? Das mö-gen wir vielleicht meynen. Aber wie können wires erweisen? Und wenn es die Protestanten uinrkehren, und sagen: Wir werden von Vorurchei-len geblendet, und sehen ihre Beweise nicht ein? ^Es muß ihnen gelten, wie uns. Mit dieser Be- !hauptung kömmt man keinen Schritt weiter. i

Z. Jsts Bosheit, daß man sichs nicht an-merken läßt, wie stark unsre Gründe gefühlet wer-den ? Ich zitkre, wenn ich diese schwarze Beschul-digung niederschreiben soll, die ich so oft gehöret,nnd in den Schriften beyder Theile gelesen habe.Gerne, herzlich gerne gestehe ich es ein, daß esüberall Leute gegeben haben mag, und noch gebe,welche die Wahrheit in der Ungerechtigkeit gefan-gen halten. Es mag da und dort einer widerseine Einsichten in Glaubenssachen handeln undschreiben. Allein es giebt doch auch ehrliche,wahrheitsliebende Katholiken und Protestanten,und sehr viele giebt es, denen es nicht um In-teresse, .