von dem guten Geschmack. 159
dienst auömacht, ist für ave Menschen. Ichwürde eine kleine Ungerechtigkeit begehen, wennich die Briefe des zärtlichen Racine überge-hen wollte. Sic sind den Nachrichten bcyge-druckt, die sein Sohn von dem Leben diesesgrossen Mannes kürzlich hcrauSgegcbcn hat.Obgleich manchen Lesern , die die Geschichte sei-ncr Zeit und seiner besonderen Umstände nichtkennen, vieles unverständlich seyn mochte; sowerden ste doch allemal den Geist des Racinedarinn finden. Die Briese, die er als Vateran seinen Sohn schreibt, entdecken ein so ädleSHer;, welches jeder Vater besitzen, und dessensich jeder Sohn wcrrh machen sollte. In denBriefen des Flefchrer, worunter zwar die al-lcrmeisten nur kurze Complimentbriefe sind,kommen doch auch verschiedene vor, die dasHerz dieses grossen Mannes kenntlich machen.
Ich muß noch einige Schriften nachhohlen,die als Abhandlungen über den guten Geschmacküberhaupt anzusehcn sind, als Gressers Df/-
des Hrn. Lrousirzssk Lcem, und ein /cLev///,
welches vor nicht gar langer Zeit herausgekom.men. Hier ist der Fall, mein Herr, wo mattsagen kann, daß die Lehren zugleich die Musterin sich halten,
Alle-