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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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von dem guten Geschmack.

faßern der Bremischen Beyträge: Werke, diedem Geschmack der Deutschen gewiß Ehre ma.chen, und was kann man auch anders von sol.chen Schriften erwarten, daran Gärtner, Gel.lert, Klopsiock, Rabcner, Cramer, Ebert, Gie«scke, Zachariä, Schmidt, und noch einige an.dcre, die mir verdeckt geblieben sind, arbei.ten?

In dem satyrischcn Geschmacks werden Siedes witzigen und scherzhaften Swifrs Sachenalle mit einem unausbleiblichen Vergnügen lesen.Sein Gulliver, sein Testament, sein Märchenvon der Tonne, sein Unterricht für Bedienteund dergleichen mehr, sind unvergleichliche Slük.ke. Er war für die Satyre gebohren, und dieGeißel der Thoren seiner Zeit. Der neue Gul.livcr von dem Abt Des ^onraincs kömmt ihmnicht gleich, aber mehr Rlimms unterirrdischeReise, davon ich schon oben einmal Erwähnunggerhan habe. Unter den Deutschen kann manSwiftcn keinen würdigem Gesellen geben, alsden Hrn. Rabcner in Leipüg, den wahren Mmip.pus unserer Zeit, dessen satvrische Schriften,die vorher zerstreut in den obenqedachten Mo.Nachschriften vorkamen, nun vor kurzem zusam.mcngedruckt sind. .Hr. Llskow, der in der

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