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allem Neide, verdienen. Und wer sollte dichmit Stillschweigen übergehen, angenehmer Gres^sec ? Nur der, welcher nicht so glücklich ist, dichzu kennen. Seine Lieder sind selbst von der Na-tur begeistert, die er überall nachgemahlct hat.Die Oden des de la Zerre, des Lhaulicn undPavillons siud Meisterstücke, und leben vonAnmulh und natürlichen Reiz. Diec/e machen ihren Originalen
Ehre. Die Scherzlieder des Ccrccau bleibenwider allen Tadel schön, »Ud Grccoucr hatdas Lob sür sich, ein grosser Poet zu seyn, a-bcr er verdienet in Ansehung der Morale keinegrosse Anpreissung. Es kommen viele Stückebcy ihm vor, denen die Regel des Horaz ent-gegen steht:
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Aber Horaz hat diese Regel selbst zuweilen vcr-gessen: Ist das eine Rechtfertigung? Unter denDeutschen haben wir auch einige starke Oden-dichter. Ihre Anzahl ist so groß nicht, als Siesich vielleicht einbildcn. Die Oden und Liederdes Hrn. von Hagedorns vereinigen alles, wasdie Musen Angenehmes haben; des Hrn. Lan-gcns horazische Oden, die nur den SklavenG s des