Viertes Sendschreiben
Leuten viele, die bey ihren müßigen Stundenzur Zerstreuung der Einbildungskraft solche Sa.eben lesen. In den Belustigungen des Ver«standcS und Witzes stehet ein Stück: Die Prin.zeßin mir den honigsüßen Lippen, dadurch mandiesen Geschmack har lächerlich machen wollen.Allein eg ist schlecht , weis es schlecht werden soll,re, und dürfte nach meiner Meyuung in einerso schönen Monarhschrift nicht stehen; da dochdiese Erfindungen überhaupt nicht schlechterdingsvenverfstich sind. Es giebt Philosophen, diedie </ee /cheee lesen; unch wer weist,
ivic weit sich noch dieser Geschmack ausbrcitet, dainan schon ein Orä/che'/ e/e'r in neun Duo.dezbanden hat.
Unter den Deutschen hat man die wenigstenRomane, welche gut getrennt werden könnten.Ich glaube nicht, daß Sie die Gedult haben,die Ortavia und Aramena, den Herkules undHcrkuliskus durchzulesen. Der Arminias, die Ba.nise und dergleichen sind nicht für unsere Biblio.rhek- Ich weiß also nichts vorzuschlagen, alsetwa den redlichen Menm am Hofe, unddas Leben der Schwedischen Gräfinvon G*. Den ersteren soll der Hr. von Locn,und den andern der Hr.'. Prof. Geliert geschrie.den haben. DertNenc^a des Hrn. Pantoppi-dans ist gleichfalls sehr lestchSwcnh.
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