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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
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Z4 Zwcytes Sendschreiben

zungen bleiben noch immer rar, und ich bin m die.scm Stücke so mißtrauisch, oder vielmehr gegendie Originale so billig, daß ich cs nie auf eineUebcrsetzung aukommen lasse, von ihnen zu urthci.len: sondern ich lese sic allemal lieber selbst.

In der griechischen Sprache hat man Wel-lers Grammatik *) für sehr zureichend und or.deutlich befunden. Des Lamb. Bos E/ich/crleichtcrii vieles in der Erlernung derSprache: und für Anfänger sind auch die

Chrcsihomathien von Hrn. Grsner und Hrn.Erncfil ganz brauchbar. Unter den Wörterbü.chern kann das bekannte, welches Sclzrevcliusgeschrieben, im Anfänge zureichend scpn, bis mangenökhigcr wird, ein grösseres zu suchen, und damüßte wohl die Wahl auf dasjenige fallen, das wirdem Hcnr. Srcphüttus zu danken haben. VonAutoren , die unter die klaßischen Schriftsteller derGriechen vorzüglich gehören, lonncn nach meinerWeynung diejenigen herausgezogen werden, welcheum die Zeiten Alexanders des Grossen, als indemgoldenen Alter des griechischen Geschmacks, geschrie.den haben. Wer sich nicht ganz der grirchischen

Litte-

* ) Sie ist noch neuerlich mit Zusätzen von einemGelehrten, dessen Name mir jetzt nicht benfallt,bereichert worden. Es wird auch die Gramma-tik, die der selige Hr. D. Schulte zum Gebrauchdes Hallischcn WaysenHauses geschrieben, hvchge-schatzet.