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Critischer Entwurf einer auserlesenen Bibliothek für den Liebhaber der Philosophie und schönen Wissenschaften : in einigen Sendschreiben an einen Freund
Entstehung
Seite
18
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i8 Erstes Sendschreiben

Die Alten haben einen so schöncnTheil der Welt.Weisheit schlecht gcbauet: In diesem Jahrhundertescheinet man erst einen glücklichen Anfang darinngemacht zu haben, nachdem Cartesius vorgeleuch.ret hatte; denn was ist unsere Naturlchre gegenLas Ganze betrachtet anders,als nur ein kleiner An.fang? Wir haben aus dem unerschöpflichen Bucheder Natur kaum einige Zeilen verstehen gelernct.Der unablaßige Fleiß, die kluge Wachsamkeit eini.ger grossen Gelehrten, die Natur bey der That an«zut> essen, wie der Hr. von Leibnitz sagt, haben unserst einige Geheimnisse der Natur entdeckt, die aberschon hinreichend sind, unfern Geist ans die würdig-ste Art zu vergnügen, und ihm zu neuen Entdek.kungen immer mehr Lust zu machen * ). Als Lehr.Lücher schlage ich Ihnen des Hrn. Prof. ArügcrsZiAarurlcssre, und des Verdnes

**) vor. Hier findenSie die physikalischen Grundsätze in einer dcutli.chen und zusammenhängenden Ordnung. VieleComvendien brauchen Sie nach Ihren Absichtenpicht; Aber ich wünschte, daß Sie noch diese.

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») Man sehe hier den 14. und izten Brief der belieb-ten Danssger GenSschreidci,. Auch HerrnSulzers Gespräche von den Schönheiten der Na-tur 8-Berlin. 17^0.

Dieses Buch kam zum drittcnmale zu Giesen her-aus, 4. i7Zz. und enthält viele gute Anmerkungen