von der Philosophie. 1 l
die besten Früchte Ihrer Belesenheit dabey kurzanmcrkcn. Ich halte nichts von den gemeinenEpcerptcn. und Collectancenbüchern, wie Sie wis.sen: allein wenn sie mit einer guten Wahl undgesunden Beurtheilungskrafr gemacht werden, sosind sie allerdings sehr brauchbar, und ichmüstc entweder gar nichts auf Belesenheit hal.ten, oder die Schwäche des Gedächtnisses nichtkennen, wen» ich sie ganz verwerfen wollte. A«ber vergessen Sie dabey nicht, Ihre eigene Be-trachtungen anzustellen: Es kömmt nicht so sehrdarauf an, daß Sie viel lesen, als daß Siedas, was Sic lesen, mit dem besten Nutzen lc-sen. Erinnern Sie sich des Raths, welchenSeneca seinem Freunde giebt:
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, oder was Pakin, wo ich nicht irre,einst zu einem Menschen sagte, der viel l«S, undwenig dachte: --/re'L e//ac--
Aber was für cinHaudbuchvon der Art soll man wählen, davon jetzt dieRede ist? Wir haben verschiedene vortrefflichePhilosophen, die dergleichen kurz zusammenge-zogeue Systeme in lateinischer und deutscherSprache geschrieben haben. Unter diesen habenmir noch immer Hrn. Gottscheds erste Grün«de der gcsummrcr, Welrweiskeir, am br-sicn gefallen. Hier dünkt mich, schütteln Sie den
Aops,