Vorrede.
seyn. Es sind wohlangelegte Gärten,wo uns bey jedem Schritte neue Blu-men aufsprießen, die die Gegend ver-schönern , und das Vergnügen von sichduften. Es sind Gesellschaften, diewir darum so vielen andern vorziehen,weil sie uns nicht nur einen weit gründ-licher« und nützlicher» Zeitvertreib ge-ben, als die meisten Gesellschaften;sondern weil sie sich auch nach allen un-fern Gemächlichkeiten richten, undgleichsam beständig auf unfern Winkwarten, wenn wir uns in ihren Um-gang einlassen wollen. Wir scheinen inihnen zu regieren: und wie angenehmist es dem Menschen zu regieren? Die-se getreuen Freunde sind immer umuns, ohne uns in einen verdrüslichenZwang zu setzen; sie sind zu einer je-den Stunde des Tages bereit mit demWeisen in Gesellschaft zu seyn, und sieverlassen ihn auch bey der epiktetischenLampe nicht: sie machen die Einödeangenehm, und versüßen die Unruhe
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