Vorrede.
ner rechten Würde erhoben wird, kön-nen wir weder allein durch die Erzie-hung erhalten, noch alle selber erfin-den, da unsere Tage kur; sind, undfast in allen Wissenschaften LabyrintheVorkommen, darinn wir uns ohne Weg-weiser nicht helfen können. Diejenigen,welche sie durchgewandert haben, sindine Stande uns von ihrer Beschaffen-heit völlig zu unterrichten, oder dochVortheile zu zeigen, durch die wir nochweiter gehen können, als sie, wennwir nicht erst selbst diese Vortheile müh-sam ausspahen müssen. Darinn beste-het der Nutzen einer Bibliothek, densie uns leisten soll, so oft wir ihn ver-langen, und so oft wir ihn vernünftigzu suchen wissen. Bibliotheken sinddie Vorrathskammern der Seele, dar-inn die anerschaffene Wißbegierde desGeistes immer befriediget, nnmer ge-scharfet und niemals gesattiget wird:Der Geist erkennet sie für seine Woh-nung und glaubt in ihnen zu Hause zu
seyn.