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1 (1844) Gedichte
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ein liebliches, kein geistreiches, aber doch ein lieb-liches Symbol, zwar eine Tändelei, aber doch eineliebliche Tändelei. Mir fällt die bekannte Schnurredabei ein: Garstig, Herr Gevatter, grundhäßlich,aber doch angenehm.

Übrigens glaubte der Dichter bemerkt zu haben,daß die Bescheidenheit, die sich fast mehr, als ir-gend eine andere Gcmüthötugcnd im Äußerlichenund Körperlichen offenbaret, ihren Besitzern nichtselten auch eine sanfte und gefällige Stimme, sanft-terc und leichtere Bewegungen des Körpers, mithinauch einen sanstcru und leichtern Auftritt im Gangeverleihe. Träfe das auch in der Wirklichkeit unterzehn Malen nur Ein Mal zu, so würde esden Dichter schon berechtigen, diese körperlichenÄußerungen zu Symbolen der Bescheidenheit zumachen, da, wenn sie es auch in der Wirklichkeitnirgends wären, sie sich doch so trefflich dazu schickenwürden. Ein fremder Mann, der sich mir schonvon weiten, wenn er in mein Haus tritt, und beimeinen Domestiken nach mir fragt, durch sein Ge-schrei ankündigt, hernach mit einem dragoncrmäßigcnGange zur Treppe heraus stürmet, laut an meineThür klopft, kann ein wackerer, bescheidener Mannseyn, che er sich aber nicht auf andere Weise alssolcher legitimirt hat, werde ich wahrlich nicht ge-neigt seyn, ihn dafür zu halten. Diese Bemerkung,dächte ich, hätte man wohl kaum dem Philosophenbestreiten sollen, geschweige denn dem Dichter, derdas Recht hat, das blos Mögliche und Wahr-