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S. 382. Das Blümchen Wunderhold.
A. L. Auf steifem Hals ein Strotzcrhaupt,
Dcß Wangen hoch sich blähn,
Dcß Nase nur nach Äther schnaubt,
Läßt doch gewiß nicht schön.
N. 2. Auf steifem Hals ein Strotzcrhaupt,
Das über alle Höhn
Weit, weit hinaus zu ragen glaubt,
Läßt doch gewiß nicht schön.
Diese Veränderung hat Herr Gracchus, der vomAufruhr sprach, veranlaßt. Denn er sagt in derberüchtigten Necension: „ Der unschickliche Ausdruck,die Nase schnaubt nach Äther, und ein un-echter Neun, blähn und schön, verunstalten denleichten und schönen Gang dieses Liedes." Worindas Unschickliche, d. i. das Unzutreffende des Aus-drucks, die Nase schnaubt nach Äther, bestehe, ver-mag ich zwar nicht ganz einzusehen. Ich dächte,cs verstände sich sehr leicht, daß eine Nase, dienach Äther schnaubt, nichts anders, als eine Naseist, die, wie das Sprichwort sagt, so hoch ge-tragen wird, daß ihr die gewöhnliche Lust zu schlechtist, daß sie nur lauter Äther in sich ziehen will.Nun sollte ich denken, man könnte eben so gutsagen, nach Äther schnauben, als nach Rache schnau-ben. In Ansehung des Reimes hat Herr GracchusRecht; zwar nicht so sehr Recht, daß sich nichtsmehr dagegen sagen ließe. Er ist freilich nicht ganz
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