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1 (1844) Gedichte
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Morgen liebe, was auch nimmcrNoch gcliebct hat zuvor!

Was geliebt hat längst und immer,Lieb' auch morgen nach wie vor!

Eilt, den Thron ihr zu erheben!

Früh vollbringet ihr Gebot!

Flora soll ihn überwcbcu,

Golden, blau und purpurroth.

Spend', o Flora, jede Blume,

Die im bunten Enna lacht!

Flora, zu der Holden Ruhme,

Spende deine ganze Pracht!

Morgen liebe, was auch nimmcrNoch geliebct hat zuvor!

Was geliebt hat längst und immer,ill'cb' auch morgen nach wie vor!

Sic wird thronen; wir GeweihteWerden tief ihr huldigen.

Amor thronet ihr zur Seite,

Sammt den holden Grazien.

Alle Nymphe» sind geladen.

Nymphen aus Gcfild' und Hain,Dreaden und NasadenWerden hier versammelt seyn.

Alle sind herbei gerufen,

Vor der Göttinn Angesicht;

Alle sitzen auf den StufenMit zu ihrem Throngcricht.

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