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1 (1844) Gedichte
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Was geliebt hat längst und immer,Lieb' auch morgen nach wie vor!

Als der erste Frühling blühte,

Wand, erzeugt aus Kronus Blut,Wand sich Venns Aphrodite,

Bei gelinder Wogenstuth,Wunderlieblich aus des grauenOceans geheimen Schoost,

Angestaunct von den blauenWasserungeheucrn, los.

Morgen liebe, was auch nimmerNoch geliebct hat zuvor!

Was geliebt hat längst und immer,Lieb' auch morgen «ach wie vor!

2. Wcihgesang.

Stimmt, zu Aphroditenö Feier,Stimmt ihn an den Weihgesang!

Töne drein, gewölbte Leyer!

Hall' am Felsen, Wiederllang!Morgen ziehen ihre TaubenSie herab in unsern Hain;

Morgen, unter Myrtenlauben,

Ladet sie zu Tänzen ein;

Morgen winkt vom hohen ThroneUns ihr goldner Richtcrstab,

Und sie spricht, zu Straf' und LohneGütevolles Recht herab.